"Erste Hilfe" in Rechtsfragen

FAQ Straf-/Bußgeldrecht

Wenn Sie vorgeladen werden, fragen Sie nach dem Grund der Vernehmung.

Werden Sie vernommen, klären Sie Ihren Status als Zeuge, Beschuldigter oder als Betroffener.

Sie müssen zur Polizei nicht hingehen und müssen auch nicht zur Sache aussagen.

Sind Sie bei einer Vorladung Beschuldigter, beauftragen Sie gleich einen Rechtsanwalt mit Ihrer Verteidigung.

Wenn Sie vor dem Staatsanwalt oder Richter vorgeladen werden, müssen Sie hingehen, aber nehmen Sie einen Rechtsanwalt mit.

Achten Sie darauf, dass Sie als Beschuldigter schweigen dürfen und von Anfang an über dieses Schweigerecht belehrt werden müssen.

Ich muss nie aussagen, wenn ich mich selbst oder einen Angehörigen belasten würde.

Ist mir der Grund der Vernehmung eröffnet, muss ich vor der Polizei nur Angaben zu meinen Personalien machen.

Lassen Sie sich eine Kopie Ihrer Aussage geben und lassen Sie sich dies vorher zusichern. Eine Verpflichtung der Vernehmungsbeamten besteht nicht.

Wenn Sie ohne vorherige Belehrung gegen sich selbst ausgesagt oder Angehörige belastet haben, müssen Sie vor einer erneuten Vernehmung darüber belehrt werden, dass Ihre bisherige Aussage nicht verwertbar ist.

Dies alles (Ziffer 1-10) gilt auch dann, wenn die Polizei am Arbeitsplatz oder zuhause erscheint.

Weisen Sie Angehörigen, Arbeitskollegen oder Nachbarn darauf hin, dass auch diese vor der Polizei nicht aussagen müssen.

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